Autor: dreipunktecharlie (Seite 2 von 15)

Gewitter-Rückfall

Bei den Unwettern der letzten Wochen war ich stolz auf Charlie. Sehr stolz. Er hat kaum noch auf die Gewitter reagiert, war bei Blitz und Donner nahezu entspannt.  Wir haben seit Monaten nicht mehr gepuckt oder sonstige Maßnahmen ergriffen, weil es keinen Anlass dazu gab. Charlie hat während der letzten Gewitter zwar ab und an den Kopf gehoben, ist mal aufgestanden und hat sich eine Bestätigung bei mir geholt, dass die Welt nicht untergeht, aber er war nicht mehr massiv gestresst.  Bis Samstag. Samstagnacht hatten wir ein sehr kräftiges Gewitter und Charlie ist wieder in alte Muster verfallen…

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Von Umzügen, Fluchten und dem, das wichtig ist

Wir stehen kurz vor dem Umzug. Was bedeutet, dass wir neben der Arbeit entweder Kartons packen oder vor den Kartons flüchten. Wochentags packe ich meist abends ein paar Dinge ein, an den Wochenenden versuche ich so gut wie möglich einen Ausgleich zu schaffen, in dem wir mehr Zeit als sonst draußen verbringen.  Denn wir können die Kartons schon jetzt nicht mehr sehen…  Weiterlesen

Wie orientiert der sich?

In der letzten Zeit passiert es öfter, dass Menschen Charlies Erblindung in Frage stellen oder hinterfragen. Klar, ich staune manchmal selbst, wie agil und lebenslustig er ist, aber nur, weil man ihm die PRA nicht direkt ansieht, muss man die Erkrankung doch nicht gleich in Frage stellen. Nicht falsch verstehen, ich gehe nicht hausieren und posaune es überall heraus. Aber es gibt in unserem Umfeld Menschen, die von der Erkrankung wissen, die Charlie ab und an sehen und es irgendwie nicht glauben wollen. Die Fragen stellen: „Wie orientiert er sich denn, wenn er nichts sieht? Dann kann er den Ball doch eigentlich nicht finden?“ und ähnlich. Und damit sind wir nicht alleine, wie ich kürzlich heraus fand…

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Versorgungseinheit mit schlechtem Gewissen

Zur Zeit ist es bei uns nicht besonders gemütlich. Unser Umzug steht bevor, ich habe schon einige Kartons gepackt, Möbel und Dinge aussortiert, die nicht mit umziehen. Diese Arbeiten nehmen Zeit in Anspruch: Zeit, die von unserer gemeinsamen Freizeit abgeht. Deshalb habe ich Momente, in denen ich mir vorkomme, als wäre ich eine reine Versorgungseinheit für die Hunde.  Weiterlesen

Der Charmeur in seinem Element

Vergangene Woche haben LeinenEngel und The Pell-Mell Pack Fotos und Beiträge rund um die Körpersprache veröffentlicht. Unter anderem bei Facebook und alle Leser durften sich an der Beschreibung und Interpretation beteiligen. Eine tolle Idee, wie ich finde! Mir ist dabei aufgefallen, dass ich besonders dann im Erkennen von Körpersprache gut bin, wenn es um Hunde geht, die sich wie Lis verhalten. Also Situationen, in denen ein Hund unsicher ist, Abwehr-Aggression, ein stark territoriales Verhalten oder ähnliches zeigt. Ich bin „besonders vorbelastet“, offensichtlich. Diese Erkenntnis regte mich dazu an, genauer zu betrachten, wie Lis mich über die Jahre geprägt hat und welche Auswirkungen das auf Charlie hat.

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Verpasste Gelegenheiten

Ich bin schuld. Ich weiche bei uns auf der Hundewiese anderen Hundehaltern aus. Meide Hundegruppen, gehe einen Bogen und habe einfach wenig Lust auf die typischen Hundewiesen-Kontakte. Ich begründe dieses Verhalten gerne mit Lis sozialer Inkompetenz, aber es liegt wohl auch ein klein wenig an mir. Ich verspüre einfach wenig Lust, am Wiesenrand zu stehen und zu tratschen, währen die Hunde „das unter sich regeln.“  Weiterlesen

Ein Abenteuer

Über Pfingsten haben wir es uns gewagt: Kurzurlaub ohne Lis.  (Oder Kurzurlaub von Charlie und mir für Lis, je nach Sichtweise. ) Auf dem Plan standen eine Fahrt in den hohen Norden zu The Pell-Mell Pack und danach nach Berlin, um unter anderem Roe Rainrunner zu treffen.

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Sommer!

Der Sommer ist bei uns angekommen. Mit voller Wucht. Nach ein paar sehr angenehmen Tagen mit sommerlichen Temperaturen hatten wir am Montag unfassbare 34°C. Lis und ich litten, Charlie machte das überhaupt nichts aus… Er scheint keine Rezeptoren zu haben, die ihn über unerträgliche Hitze und Schwüle informieren.

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Zwei merkwürdige Begegnungen

An manchen Tagen hat man Begegnungen der besonderen Art: Sowohl heute morgen als auch bei unserer Mittagsrunde hatten wir eher unschöne Kontakte mit nicht angeleinten Hunden. Mit Charlie stellt das im Normalfall kein Problem dar, mit Lis hingegen kann es stressig werden, wenn der uns bedrängende Hund ihre Individualdistanz nicht einhält.

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Good Times

„Good Times“, so heißt das neue Album von Mando Diao. Die Band hören wir ausgesprochen gerne und „Sheepdog“ ist der Song, der perfekt zu Charlies 5-Minuten-Anfällen passt. Nun also das neue Album, dessen Titel ich einfach als Omen verstehe und das uns im Moment mit viel Schwung durch den Tag begleitet. „Good Times“ haben wir nämlich wirklich. Wir bereiten einen Umzug vor, Lis bekommt neue Schmerzmittel und in den letzten Tagen hat der Sommer Einzug gehalten!  Weiterlesen

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