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Ein Hund mit PRA

Kategorie: PRA Erkrankung (Seite 1 von 3)

Krankheitsbild, Erscheinungen, Auswirkungen – aber immer laienhaft, nicht medizinisch fundiert!

Alte Verhaltensmuster und ein paar Höhen

Charlies nervöses Verhalten ist wieder da. Aargh! Er ist wieder nervös, manchmal extrem unsicher und zeigt Verhaltensmuster, die ich schon längst als überholt angesehen hatte. Und das ausgerechnet in Situationen, in denen es offensichtlich keinen Anlass dafür gibt. In den letzten zwei Wochen habe ich somit wieder verstärkt beobachtet und analysiert. Was sind die Auslöser? Wie kann ich dagegen arbeiten?

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Zwei Sonderfelle

12 Jahre mit Lis, fast 3 Jahre mit Charlie. Manchmal kann ich es nicht glauben, wie schnell die Zeit vergeht! Lis kam im September 2005 zu mir, Charlie im November 2014. Der Jahrestag von Lis brachte mich diese Woche dazu, unsere gemeinsame Zeit Revue passieren zu lassen. E-LI-SA-BETH, Ratte, Mucki, Achmed (the dead terrorist), ma petite. “Die Queen” oder auch “Queen Mum”, taube Nuss – Lis hat im Laufe der Jahre für nahezu jede Verhaltensweise einen Spitznamen bekommen. Und Charlie ist auf dem besten Wege, ihr in diesem Fall in nichts nachzustehen.

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Gewitter-Rückfall

Bei den Unwettern der letzten Wochen war ich stolz auf Charlie. Sehr stolz. Er hat kaum noch auf die Gewitter reagiert, war bei Blitz und Donner nahezu entspannt.  Wir haben seit Monaten nicht mehr gepuckt oder sonstige Maßnahmen ergriffen, weil es keinen Anlass dazu gab. Charlie hat während der letzten Gewitter zwar ab und an den Kopf gehoben, ist mal aufgestanden und hat sich eine Bestätigung bei mir geholt, dass die Welt nicht untergeht, aber er war nicht mehr massiv gestresst.  Bis Samstag. Samstagnacht hatten wir ein sehr kräftiges Gewitter und Charlie ist wieder in alte Muster verfallen…

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Wie orientiert der sich?

In der letzten Zeit passiert es öfter, dass Menschen Charlies Erblindung in Frage stellen oder hinterfragen. Klar, ich staune manchmal selbst, wie agil und lebenslustig er ist, aber nur, weil man ihm die PRA nicht direkt ansieht, muss man die Erkrankung doch nicht gleich in Frage stellen. Nicht falsch verstehen, ich gehe nicht hausieren und posaune es überall heraus. Aber es gibt in unserem Umfeld Menschen, die von der Erkrankung wissen, die Charlie ab und an sehen und es irgendwie nicht glauben wollen. Die Fragen stellen: “Wie orientiert er sich denn, wenn er nichts sieht? Dann kann er den Ball doch eigentlich nicht finden?” und ähnlich. Und damit sind wir nicht alleine, wie ich kürzlich heraus fand…

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Charlie und das Fahrradfahren

Am Wochenende hatten wir einen Anflug von Frühling. Endlich mal kein Dauerregen, sondern sogar ein paar Sonnenstrahlen tagsüber. Dazu keine frostigen Temperaturen. Ein willkommener Anlass, wieder mehr Zeit als üblich draußen zu verbringen! So gingen wir Samstags eine große Morgenrunde, auf der Lis aber Probleme mit der Motorik zeigte. Nach einer Dreiviertelstunde brachen wir ab, da die Arthrose ihr offensichtlich Schmerzen verursachte und sie nicht “rund” lief.   Weiterlesen

Blind in Bewegung

Natürlich habe auch ich “mütterlichen Stolz” bei der Betrachtung meiner Hunde. Ich finde generell das Meiste, das sie tun, erst mal toll. Es sei denn, Charlie öffnet Fenster oder Türen, zerstört eine Transportbox oder Lis ist mal wieder grundlos griesgrämig. Bei Charlie spielt aber seine Krankheit eine wesentliche Rolle in meiner Betrachtung. Ich wäre nie im Leben stolz auf Lis, wenn sie einen Baum nicht umrennt und rechtzeitig bremst. Auf Charlie bin ich “stolz wie Bolle”, wenn er vor einem Hindernis abbremst. Weiterlesen

Charlie konditioniert mich!

Bittere Erkenntnis: Charlie erzieht mich. Positive Bestärkung par excellence! Als wir heute Abend im Dunkeln unsere Runde drehten, wurde mir schlagartig bewusst, wie Charlie mein Verhalten belohnt oder, falls es ihm nicht gefällt, einfach nicht bestätigt.  Weiterlesen

Blind bedeutet nicht unflexibel

Eine meiner Sorgen mit Bekanntwerden der Diagnose PRA war, dass Charlie mit der Erblindung unflexibel und “hilfsbedürftig” werden würde. Also nicht, dass ich ihn ständig körperlich führen müsste oder ähnliches, sondern dass er Veränderungen nicht mehr gut verkraften würde. Und die ein oder andere Begebenheit wies darauf hin, dass meine Sorge berechtigt sein würde: Charlie lief mehrfach gegen das neue Bett, weil es andere Abmessungen als das alte hatte. Ein Knie-hoher Zaun auf unserer Abendrunde war anfangs ebenso ein Problem. Mal lief er gegen einen Schirmständer, mal gegen eine Parkbank, er hat Talent, die Dinge mit dem Kopf zu treffen.  Weiterlesen

2 Jahre

Am 15.11.2014 holte ich Charlie ab. Eine damals wohlüberlegte Entscheidung. Dachte ich. Lis ein Hund höheren Alters, zwei Kreuzbandrisse hinter sich, Arthrose-geplagt und nicht mehr ganz fit. Ich wollte unbedingt einen Zweithund, den sie noch ein wenig mit-erziehen kann und der mich tröstet, wenn sie mal nicht mehr ist. Ein sehr egoistischer Gedanke für den ein oder anderen, für mich ein wichtiger Schritt. Charlie war jung, nicht so traumatisiert wie Lis, als sie aus Rumänien kam, sozialverträglich und gesund. Ein wenig schüchtern (okay, sehr schüchtern!) und zurückhaltend, aber freundlich und aufgeschlossen. Weiterlesen

Lost in the dark

Der Herbst bringt mit sich, dass es abends dunkel ist, wenn wir uns auf unseren letzen Spaziergang begeben. Wir sind dann immer leuchtend ausgestattet, die Hunde mit Leuchthalsband, ich mit einer Taschenlampe. Auf unserer gestrigen Runde trafen wir eine Freundin von Charlie, Peach, und ihre Halterin. Peach kennen wir seit dem Frühjahr und haben einige schöne Treffen auf Spaziergängen mit ihr gehabt. Allerdings immer im Hellen.  Weiterlesen

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