Schlagwort: Angst

Gewitter-Rückfall

Bei den Unwettern der letzten Wochen war ich stolz auf Charlie. Sehr stolz. Er hat kaum noch auf die Gewitter reagiert, war bei Blitz und Donner nahezu entspannt.  Wir haben seit Monaten nicht mehr gepuckt oder sonstige Maßnahmen ergriffen, weil es keinen Anlass dazu gab. Charlie hat während der letzten Gewitter zwar ab und an den Kopf gehoben, ist mal aufgestanden und hat sich eine Bestätigung bei mir geholt, dass die Welt nicht untergeht, aber er war nicht mehr massiv gestresst.  Bis Samstag. Samstagnacht hatten wir ein sehr kräftiges Gewitter und Charlie ist wieder in alte Muster verfallen…

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Blind bedeutet nicht unflexibel

Eine meiner Sorgen mit Bekanntwerden der Diagnose PRA war, dass Charlie mit der Erblindung unflexibel und „hilfsbedürftig“ werden würde. Also nicht, dass ich ihn ständig körperlich führen müsste oder ähnliches, sondern dass er Veränderungen nicht mehr gut verkraften würde. Und die ein oder andere Begebenheit wies darauf hin, dass meine Sorge berechtigt sein würde: Charlie lief mehrfach gegen das neue Bett, weil es andere Abmessungen als das alte hatte. Ein Knie-hoher Zaun auf unserer Abendrunde war anfangs ebenso ein Problem. Mal lief er gegen einen Schirmständer, mal gegen eine Parkbank, er hat Talent, die Dinge mit dem Kopf zu treffen.  Weiterlesen

2 Durchbrüche an einem Tag!

Es sollte ein entspannter, unspektakulärer Sonntag werden. War es auch. Aber: Ich habe 2 tolle Erfolge mit Charlie gehabt, die diesen Tag zu etwas besonderem gemacht haben!

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Wir pucken

Im vergangenen Eintrag berichtete ich darüber, dass Charlie durch die fortschreitende Erblindung bei lauten Geräuschen und insbesondere Gewitter recht unruhig ist.
Drei Möglichkeiten habe ich bisher ausgewählt, die ich auf jeden Fall testen möchte:

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Blitz und Donner

In den vergangenen Berichten bin ich nicht mehr explizit auf die PRA eingegangen. Das hängt auch damit zusammen, dass es für uns so normal, alltäglich geworden ist. Charlie ist nachtblind, das haben wir gut im Griff und ein Fremder würde es wahrscheinlich noch nicht mal merken.

Tagsüber ist seine Sehkraft eingeschränkt und wird beständig schlechter. Zum Einen merkt man das an den Reflexionen im Auge, die Augen wirken immer grünlicher. Hier ist davon auszugehen, dass sich die Retina immer stärker reduziert und mittlerweile die Zapfen betroffen sind. (Ich gebe uns noch ein paar Monate bis zur absoluten Blindheit.) Zum Anderen ändert sich sein Verhalten, was meiner Meinung nach auch mit der schwindenden Sehkraft zusammen hängt.
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