Dreipunktecharlie

Ein Hund mit PRA

Schlagwort: Erblindung

Gewitter-Rückfall

Bei den Unwettern der letzten Wochen war ich stolz auf Charlie. Sehr stolz. Er hat kaum noch auf die Gewitter reagiert, war bei Blitz und Donner nahezu entspannt.  Wir haben seit Monaten nicht mehr gepuckt oder sonstige Maßnahmen ergriffen, weil es keinen Anlass dazu gab. Charlie hat während der letzten Gewitter zwar ab und an den Kopf gehoben, ist mal aufgestanden und hat sich eine Bestätigung bei mir geholt, dass die Welt nicht untergeht, aber er war nicht mehr massiv gestresst.  Bis Samstag. Samstagnacht hatten wir ein sehr kräftiges Gewitter und Charlie ist wieder in alte Muster verfallen…

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Gute Orientierung

In den vergangenen Tagen war recht viel los bei uns: Wir waren ständig unterwegs, haben einer Freundin beim Einzug geholfen und einige Termine gehabt. Charlie und Lis waren natürlich ständig dabei, uns gibt es nur “im Paket”. Besonders beim Umzug meiner Freundin und bei einem abendlichen Termin haben wir uns über Charlie und seine tolle Orientierung gewundert. Er hat nämlich mittlerweile eine Strategie entwickelt, wie er neue Räume erkundet.

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Veränderungen stehen an

Seit dem Besuch von Enki habe ich nicht mehr viele Beiträge veröffentlicht. Denn zur Zeit passiert bei uns zwar viel, aber es war eine Zeitlang nicht spruchreif. Wir leben unseren Alltag, genießen den Frühling und ich habe über eine eventuelle Veränderung des Wohnortes nachgedacht. Bis vor einiger Zeit hätte ich immer behauptet: “Charlie, Lis und ich gehören in die eher ländliche Gegend.” Diese Einstellung hat sich aber verändert und ich befinde mich gerade in einem Stadium, in dem aus Gedankenspielen eine Planung wird.  Weiterlesen

Blind in Bewegung

Natürlich habe auch ich “mütterlichen Stolz” bei der Betrachtung meiner Hunde. Ich finde generell das Meiste, das sie tun, erst mal toll. Es sei denn, Charlie öffnet Fenster oder Türen, zerstört eine Transportbox oder Lis ist mal wieder grundlos griesgrämig. Bei Charlie spielt aber seine Krankheit eine wesentliche Rolle in meiner Betrachtung. Ich wäre nie im Leben stolz auf Lis, wenn sie einen Baum nicht umrennt und rechtzeitig bremst. Auf Charlie bin ich “stolz wie Bolle”, wenn er vor einem Hindernis abbremst. Weiterlesen

Blind bedeutet nicht unflexibel

Eine meiner Sorgen mit Bekanntwerden der Diagnose PRA war, dass Charlie mit der Erblindung unflexibel und “hilfsbedürftig” werden würde. Also nicht, dass ich ihn ständig körperlich führen müsste oder ähnliches, sondern dass er Veränderungen nicht mehr gut verkraften würde. Und die ein oder andere Begebenheit wies darauf hin, dass meine Sorge berechtigt sein würde: Charlie lief mehrfach gegen das neue Bett, weil es andere Abmessungen als das alte hatte. Ein Knie-hoher Zaun auf unserer Abendrunde war anfangs ebenso ein Problem. Mal lief er gegen einen Schirmständer, mal gegen eine Parkbank, er hat Talent, die Dinge mit dem Kopf zu treffen.  Weiterlesen

Frohe Weihnachten!

Weihnachten wird dieses Jahr anders. Für Charlie und Lis und auch für mich. Wir verändern Gewohnheiten und machen alles anders, als wir es sonst gemacht haben. Besonders Charlie wird “ins kalte Wasser springen” müssen, für ihn werden die Feiertage mit Sicherheit aufregend sein. Belaste ich ihn vielleicht damit zu sehr? Sollte ich seiner Erblindung Folge tragen und einfach alles beim Alten belassen? Die Frage stellte ich mir in den vergangenen Wochen öfter und finde keine andere Antwort als: “Wir müssen es zumindest probieren.” Weiterlesen

2 Jahre

Am 15.11.2014 holte ich Charlie ab. Eine damals wohlüberlegte Entscheidung. Dachte ich. Lis ein Hund höheren Alters, zwei Kreuzbandrisse hinter sich, Arthrose-geplagt und nicht mehr ganz fit. Ich wollte unbedingt einen Zweithund, den sie noch ein wenig mit-erziehen kann und der mich tröstet, wenn sie mal nicht mehr ist. Ein sehr egoistischer Gedanke für den ein oder anderen, für mich ein wichtiger Schritt. Charlie war jung, nicht so traumatisiert wie Lis, als sie aus Rumänien kam, sozialverträglich und gesund. Ein wenig schüchtern (okay, sehr schüchtern!) und zurückhaltend, aber freundlich und aufgeschlossen. Weiterlesen

Lost in the dark

Der Herbst bringt mit sich, dass es abends dunkel ist, wenn wir uns auf unseren letzen Spaziergang begeben. Wir sind dann immer leuchtend ausgestattet, die Hunde mit Leuchthalsband, ich mit einer Taschenlampe. Auf unserer gestrigen Runde trafen wir eine Freundin von Charlie, Peach, und ihre Halterin. Peach kennen wir seit dem Frühjahr und haben einige schöne Treffen auf Spaziergängen mit ihr gehabt. Allerdings immer im Hellen.  Weiterlesen

Die übliche Reaktion

Ich hatte mal wieder ein Erlebnis, das typisch dafür ist, wie Menschen reagieren, wenn ich von Charlies PRA berichte. Verwunderung, Mitleid und dann so etwas wie Erleichterung.

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Die PRA wird schlimmer

Die vergangenen Tage haben uns das ein oder andere Erlebnis beschert, das mir deutlich zeigt, dass die Erblindung aufgrund der PRA schlimmer wird. Das Sonderbare daran ist, dass Charlie mich weiterhin aus Gewohnheit “anschaut”, wenn ich ihn anspreche, er dreht den Kopf zu mir, neigt ihn je nach Stimmlage und erweckt den Eindruck, dass er meinen Blick erwidert. Trügerisch.

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