Schlagwort: PRA (Seite 1 von 2)

Zwei Sonderfelle

12 Jahre mit Lis, fast 3 Jahre mit Charlie. Manchmal kann ich es nicht glauben, wie schnell die Zeit vergeht! Lis kam im September 2005 zu mir, Charlie im November 2014. Der Jahrestag von Lis brachte mich diese Woche dazu, unsere gemeinsame Zeit Revue passieren zu lassen. E-LI-SA-BETH, Ratte, Mucki, Achmed (the dead terrorist), ma petite. „Die Queen“ oder auch „Queen Mum“, taube Nuss – Lis hat im Laufe der Jahre für nahezu jede Verhaltensweise einen Spitznamen bekommen. Und Charlie ist auf dem besten Wege, ihr in diesem Fall in nichts nachzustehen.

Weiterlesen

Wie orientiert der sich?

In der letzten Zeit passiert es öfter, dass Menschen Charlies Erblindung in Frage stellen oder hinterfragen. Klar, ich staune manchmal selbst, wie agil und lebenslustig er ist, aber nur, weil man ihm die PRA nicht direkt ansieht, muss man die Erkrankung doch nicht gleich in Frage stellen. Nicht falsch verstehen, ich gehe nicht hausieren und posaune es überall heraus. Aber es gibt in unserem Umfeld Menschen, die von der Erkrankung wissen, die Charlie ab und an sehen und es irgendwie nicht glauben wollen. Die Fragen stellen: „Wie orientiert er sich denn, wenn er nichts sieht? Dann kann er den Ball doch eigentlich nicht finden?“ und ähnlich. Und damit sind wir nicht alleine, wie ich kürzlich heraus fand…

Weiterlesen

Gute Orientierung

In den vergangenen Tagen war recht viel los bei uns: Wir waren ständig unterwegs, haben einer Freundin beim Einzug geholfen und einige Termine gehabt. Charlie und Lis waren natürlich ständig dabei, uns gibt es nur „im Paket“. Besonders beim Umzug meiner Freundin und bei einem abendlichen Termin haben wir uns über Charlie und seine tolle Orientierung gewundert. Er hat nämlich mittlerweile eine Strategie entwickelt, wie er neue Räume erkundet.

Weiterlesen

Schlechte Angewohnheiten

Wir nehmen an der #30DayDogPhotoChallenge bei instagram und pinterest teil. Heute, am achten Tag, lautet das Thema „bad habit“. Im ersten Moment habe ich als liebender Hundehalter gedacht: „Charlie und Lis haben nur liebenswerte Angewohnheiten!“ Stimmt, aber von außen betrachtet sind einige dieser Angewohnheiten eher schlecht.  Weiterlesen

Blind in Bewegung

Natürlich habe auch ich „mütterlichen Stolz“ bei der Betrachtung meiner Hunde. Ich finde generell das Meiste, das sie tun, erst mal toll. Es sei denn, Charlie öffnet Fenster oder Türen, zerstört eine Transportbox oder Lis ist mal wieder grundlos griesgrämig. Bei Charlie spielt aber seine Krankheit eine wesentliche Rolle in meiner Betrachtung. Ich wäre nie im Leben stolz auf Lis, wenn sie einen Baum nicht umrennt und rechtzeitig bremst. Auf Charlie bin ich „stolz wie Bolle“, wenn er vor einem Hindernis abbremst. Weiterlesen

Blind bedeutet nicht unflexibel

Eine meiner Sorgen mit Bekanntwerden der Diagnose PRA war, dass Charlie mit der Erblindung unflexibel und „hilfsbedürftig“ werden würde. Also nicht, dass ich ihn ständig körperlich führen müsste oder ähnliches, sondern dass er Veränderungen nicht mehr gut verkraften würde. Und die ein oder andere Begebenheit wies darauf hin, dass meine Sorge berechtigt sein würde: Charlie lief mehrfach gegen das neue Bett, weil es andere Abmessungen als das alte hatte. Ein Knie-hoher Zaun auf unserer Abendrunde war anfangs ebenso ein Problem. Mal lief er gegen einen Schirmständer, mal gegen eine Parkbank, er hat Talent, die Dinge mit dem Kopf zu treffen.  Weiterlesen

Frohe Weihnachten!

Weihnachten wird dieses Jahr anders. Für Charlie und Lis und auch für mich. Wir verändern Gewohnheiten und machen alles anders, als wir es sonst gemacht haben. Besonders Charlie wird „ins kalte Wasser springen“ müssen, für ihn werden die Feiertage mit Sicherheit aufregend sein. Belaste ich ihn vielleicht damit zu sehr? Sollte ich seiner Erblindung Folge tragen und einfach alles beim Alten belassen? Die Frage stellte ich mir in den vergangenen Wochen öfter und finde keine andere Antwort als: „Wir müssen es zumindest probieren.“ Weiterlesen

Zu wenig Bewegung 

Charlies Verletzung führt leider dazu, dass er nicht freilaufen und toben darf. Für ihn die Höchststrafe. Langsames Gehen, schlimmsten Falls in Lis Tempo, ist für ihn eine Qual.

Seine „Geschäfte“ an der Leine zu erledigen auch. Charlie verschwindet am liebsten im Unterholz. Gut geschützt vor neugierigen Blicken, fernab der Zivilisation. Also steige ich zur Zeit mit ihm an der 5m Flexileine ins Unterholz. 5m reichen aber nicht. Das ist ihm zu intim. Also nehme ich mein Smartphone und lese, während er im Umkreis nach einer passen Stelle sucht. Mache ich den Fehler, mich zu bewegen oder an der Leine zu ziehen, ist der Platz verbraucht und wir müssen einen neuen suchen. (Nur Hundehalter können so über die Körperfunktionen ihres Tieres kommunizieren, ohne sich zu schämen. ?)

Weiterlesen

2 Jahre

Am 15.11.2014 holte ich Charlie ab. Eine damals wohlüberlegte Entscheidung. Dachte ich. Lis ein Hund höheren Alters, zwei Kreuzbandrisse hinter sich, Arthrose-geplagt und nicht mehr ganz fit. Ich wollte unbedingt einen Zweithund, den sie noch ein wenig mit-erziehen kann und der mich tröstet, wenn sie mal nicht mehr ist. Ein sehr egoistischer Gedanke für den ein oder anderen, für mich ein wichtiger Schritt. Charlie war jung, nicht so traumatisiert wie Lis, als sie aus Rumänien kam, sozialverträglich und gesund. Ein wenig schüchtern (okay, sehr schüchtern!) und zurückhaltend, aber freundlich und aufgeschlossen. Weiterlesen

Brett auf Kniehöhe

Charlie kennt unsere Standard-Abendrunde blind. Er läuft frei, ich schnalze ihm meine Position zu und wir kommen gut zurecht. Und dann hat ein städtischer Landschaftsgärtner oder Hobby-Hindernis-Bauer zugeschlagen: Da stehen auf einmal kniehohe Lattenzäune herum! Weiterlesen

Ältere Beiträge

© 2017 dreipunktecharlie

Theme von Anders NorénHoch ↑

error: Sorry, kopieren ist nicht erlaubt. ;-)