Dreipunktecharlie

Ein Hund mit PRA

Zeig mir, wie Du bloggst! (Blogparade)

Anfangs habe ich ein bis zwei Berichte in der Woche veröffentlicht, heute veröffentliche ich einen Bericht in der Woche, meist Mittwochs. Wenn ich diesen “innerlich gestellten” Termin nicht einhalte, stresst mich das heute nicht mehr. Warum? Weil es ein Hobby ist! Und diese Woche war mal wieder beruflich so, dass ich keine Muße zum Schreiben hatte. Also bis jetzt: Kein Artikel. Und dann flatterte Donnerstagmorgen eine Einladung zu einer Blogparade ins Haus! Ha! Ein Thema! Und ein gutes dazu: “Zeig mir wie Du bloggst”.

Und hier sind wir schon mittendrin: Ich bin ein chaotischer Blogger. Ich habe keinen Plan, keine Vorbereitung, keinen Kalender für den Blog. Ich blogge immer zu dem Thema, das mich gerade beschäftigt oder mir einfällt. Ich habe keine Quartalsplanung und keine Entwürfe in der Schublade. Ich schreibe einfach darauf los. Und diese Woche war ich in meinem Job sehr eingespannt, hatte wenig Freizeit und keine guten Ideen zum Blog. Also wollte ich keinen Artikel schreiben. Bis wir eine Einladung vom großartigen Enki persönlich erhalten haben!

Enkis Einladungen und Wünsche darf ich keinesfalls ausschlagen, das würde Charlie mir nie verzeihen. Enki ist sein Idol, sein Bruder im Geiste. Und irgendwie finde ich es auch spannend, die “Hosen” herunter zu lassen und zu zeigen, wie chaotisch ich blogge. Denn wer mich kennt, weiß dass ich in allen Belangen immer nach Perfektion strebe. Ich plane alles. Ziehe alles in Erwägung und bin der absolute Projekt-Mensch mit Plan, Kalender und doppeltem Boden. Doch nicht beim Bloggen. Das mache ich intuitiv, spontan, nach Lust und Laune. Ich setze mich nicht unter Druck, habe keine Ziele (außer lesbaren Texten) und keinen Businessplan. Plane nicht, wann welcher Beitrag zu welchem Thema erscheint und schreibe aus dem Bauch heraus. Total untypisch für mich, aber so macht es mir eben Spaß.

Charlies Blick, wenn ich Enkis Wunsch abschlage

Kein fester Plan, kein fester Platz

So wie ich nicht nach Plan schreibe, so habe ich auch keinen festen Platz. Manchmal schreibe ich vom Handy aus über eine App. Nicht komfortabel, aber mobil und auch im Wartezimmer möglich.

Schreiben mit der App

Manchmal schreibe ich im Arbeitszimmer, aber nur, wenn ich dort eh gerade etwas zu tun hatte.

Der Schreibtisch im Arbeitszimmer

Und manchmal sitze ich mit dem Laptop auf den Beinen auf dem Sofa. Mit einem Glas Wein. Diese Beiträge veröffentliche ich dann allerdings erst am nächsten Tag, damit ich nochmals ohne den Einfluss von Alkohol Korrektur lesen kann.

Charlie vor dem Sofa

Korrekturlesen und Profi-Kram

Ja, ich lese meine Beiträge Korrektur, bin mir aber sicher, dabei Fehler zu übersehen. Meist veröffentliche ich direkt nach dem Schreiben, in besonderen Ausnahmefällen lasse ich Vertraute den Text vorab lesen, wenn ich ihn für zu emotional halte oder einfach unsicher bin, was das Thema angeht. Mehr mache ich nicht. So habe ich anfangs auch immer ohne Zwischenüberschriften geschrieben, hier wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass solche die Lesbarkeit fördern. Ok, das sehe ich ein.

Eine wundervolle Blogger-Kollegin hat mir neulich sogar viele tolle Tipps gegeben, welche Tools bezüglich SEO und Blogsicherheit ich nutzen kann. (Danke, Stephanie!) Ich habe diese brav installiert und konfiguriert und nun sind sie eben da. Bei jeder Anmeldung im Interface teilt mir eines der Tools mir, dass ich “Probleme bezüglich meiner SEO” habe. Wir haben kein gutes Verhältnis, das Tool und ich. Ich ignoriere nämlich seine Hinweise. Warum? Weil es nicht wichtig ist. Ich habe eine Handvoll toller Leser, die mich ab und an mit einem Kommentar “belohnen”, die mitfühlen und das auch äußern. Mehr kann ich doch überhaupt nicht wollen!

Quo vadis, Dreipunktecharlie?

Tja, wenn ich das hier nur als Hobby betreibe und auch nicht mit Ehrgeiz an Optimierung, Bekanntheitsgrad, Werbepartnerschaften und Was-man-nicht-alles-tun-kann arbeite, wohin geht es dann mit uns? Ehrlich: Keine Ahnung. So lange ich gerne schreibe und das Gefühl habe, dass es da Draußen jemand liest, schreibe ich weiter. Feile vielleicht mal am Layout. (Auch so ein Thema: Ich habe eine gute Digitalkamera, aber die meisten Fotos mache ich mit dem Handy. Nicht wirklich professionell.) Ich habe meine Blinder-Hund-Nische und die ist ganz gemütlich. Da bleibe ich, so lange es mir gefällt und ich so tolle Blogger darüber kennen lerne. Mehr kann und möchte ich mir heute nicht vorstellen. Weil ich eben so gerne flexibel bleibe, auf dem Sofa oder mobil blogge und es als Freizeitbeschäftigung ansehe. Ich ziehe den Hut vor Bloggern, die mehr Ehrgeiz haben, die tolle Schreibstile haben oder einfach den “Dreh heraus” haben. Das kann ich anerkennen. Aber mich bekommt so schnell nichts aus meiner mit Sofa-Kissen gepolsterten Nische heraus.

Regeln und Initiator

Ursprünglich wurde die Blogparade von Toffee der Frechdachs initiiert und die Regeln lauten wie folgt:

1. Verlinkt diesen Beitrag in eurem Beitrag
2. Macht mindestens ein Foto, auf dem ihr erkennt, wie ihr bloggt (oder lasst ein Foto von euch machen)
3. Erzählt euren Lesern wie eure Beiträge entstehen! Lasst sie ein bisschen hinter die Kulissen sehen
4. Nominiert mindestens einen anderen Blogger, dabei ist es egal, worüber der Blogger sonst bloggt! Natürlich dürft ihr auch einfach mitmachen ohne nominiert zu werden, es soll vor allen Dingen Spaß machen!

Also muss ich nun noch nominieren, was mir immer schwer fällt. Ich mag niemanden nötigen, niemanden übergehen und meistens werde ich so spät eingeladen, dass alle Blogger, die ich kenne, schon lange teilgenommen haben. Aber: Es gibt einen feinen, neuen Blog: Baum & Blatt. Den ich hiermit nominiere.

 

Wir freuen uns über sicheres Teilen mit shariff:
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4 Kommentare

  1. Liebe Sandra,

    weiter so, auf dem Sofa, unterwegs oder von wo auch immer. Ich liebe deine Beiträge schon lange und freue mich jedesmal, wenn ein neuer hinzukommt!
    Tolles Arbeitszimmer übrigens. 🙂
    Ach, und mir sagt das Plugin auch andauernd, dass ich irgendwelche SEO Probleme habe. Ich glaube es muss das tun um sich irgendwie wichtig zu fühlen… 😉 Ist ja das gleiche Plugin, das mir auch immer zu lange Absätze und zu viele Füllwörter vorwirft.

    Herzliche Grüße
    Stephie

    • Liebe Stephie,

      danke für das Kompliment, das ich einfach nur erwidern kann.
      Gut, dass das Plugin Dir auch sonderbare Vorwürfe macht! 😉 Das beruhigt mich. Es möchte bei mir zudem, dass ich das Keyword öfter nutze und meine Sätze nicht so oft mit dem selben Wort beginne. So stelle ich mir eine meckernde Ehefrau vor. *lach*

      Alles Liebe
      Sandra mit Charlie und Lis

      • Und richtig mäkelig wird es, wenn du kein Keyword definierst oder, oh Schreck, es zugunsten einer schönen Einleitung nicht im ersten Satz untergebracht hast. Ich glaube jede nörgelnde Ehefrau könnte von dem Ding lernen. Nur gut, dass es noch keine Stimme hat. 🙂

  2. Vielen Dank für’s Nominieren! Ich hoffe, ich komme irgendwann einmal dazu, einen Beitrag dazu zu schreiben. Ich fühle mich auf jeden Fall sehr geehrt.
    Sehr spannend zu lesen, wie dreipunktecharlie so bloggt! Das ist sehr interessant und hört sich durchaus professionell an. 🙂
    Und die Hunde möchte ich unbedingt einmal treffen.

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