Produkttest Furbo Hundekamera (Werbung)

Produkttest Furbo Hundekamera (Werbung)

Wir hatten die tolle Gelegenheit, die Furbo testen zu dürfen. Wie die Kamera funktioniert, wie ich sie bei uns etabliert habe und welchen Effekt sie hatte, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.

Was ist Furbo

Furbo ist eine WLAN-Kamera in einem wirklich schicken Design. Das Design ist ein wirklicher Vorteil, da die technischen Komponenten in  einer schicken Hülle stecken, die nicht direkt nach Kamera aussieht.

Furbo ist interaktiv, da über die Kamera nicht nur der Hund beobachtet werden kann, sondern Furbo kann auf Knopfdruck (über die App) auch Leckerchen werfen und über ein Mikrofon in der Furbo kann man sogar mit dem Hund sprechen.

Die Installation

Die Installation von Kamera und App war recht einfach und unkompliziert, nach wenigen Minuten war sie einsatzbereit.

Die dazugehörige App ist schnell installiert, leitet den Anwender gut durch die Installation und ist intuitiv zu bedienen.

Leckerchen und Mikrofon

Von anderen Testern war ich gewarnt worden: Der Ton beim Werfen der Leckerchen sei laut und hätte den ein oder anderen Hund erschreckt. Dieser Wahrnehmung kann ich nur teilweise zustimmen: Das Geräusch ist relativ laut, aber Charlie hat sich nicht erschreckt. Es hat ihn noch nicht mal interessiert. Ich denke, hier ist es individuell vom Hund abhängig und von der Geräuschempfindlichkeit.

Das Mikrofon hat mich hingegen total enttäuscht. Ich ließ die Hunde (Lis lebte zu Beginn unseres Tests noch) zu Testzwecken mit dem Lieblingsmann alleine und laut seiner Berichte krachte und rauschte die Übertragung und meine Stimme sei sehr „digital“ und verfremdet gewesen. Das könnte auch erklären, warum Charlie nicht darauf reagierte.

Das Gewöhnen an die Furbo

Nachdem ich die Furbo aufgebaut hatte, machte ich mich mit den Funktionen vertraut. Beide Hunde waren beim Auspacken und Einrichten dabei, ich saß mit ihnen auf dem Boden. Beide sind immer sehr neugierig, wenn ich auf dem Boden sitze und Sachen auspacke, voll positiver Erwartung, was wohl kommen mag.

So waren sie auch beim Befüllen der Furbo mit den mitgelieferten Leckerchen dabei, die Spannung stieg spürbar und wandelte sich (zumindest bei Lis) in Freude um, als endlich die ersten Leckerchen flogen.

Der erste Schritt zur Gewöhnung war getan und so spielten wir immer mal wieder in meiner Anwesenheit mit der Furbo herum und ließen die Leckerchen fliegen.

Erste Versuche in Abwesenheit

Die ersten Versuche in Abwesenheit baute ich so auf, dass der Lieblingsmann zu Hause war und ich zu den Mülltonnen oder einfach so zu Straße ging.

Und die gingen bei uns ziemlich schief. Lis blieb auch vor der Furbo immer ohne Probleme alleine, sie legte sich hin und schlief entspannt bis zu meiner Rückkehr. Da sie altersbedingt nichts mehr hören konnte, brachte es auch nichts, sie über die Kamera anzusprechen. Einen Grund Leckerchen zu werfen gab es also auch nicht.

Ganz anders Charlie. Er kann einfach nicht gut alleine bleiben. Das stresst ihn. Wir haben viel geübt, viel probiert, ohne Erfolg. Mehr als 30 Minuten sind nicht machbar und die sind für ihn schon anstrengend. Meine Hoffnung war, durch Ansprache über die Furbo kann ich ihm helfen.

Doch meine Hoffnung wurde nicht erhört.

Charlie reagiert nicht auf die Furbo. Weder meine Stimme (oder das was bei der Übertragung davon übrig blieb) noch die Leckerchen interessieren ihn. Sein einziges Interesse gilt der Wohnungstüre. Nach wie vor versucht er, die Türe zu öffnen, läuft hektisch auf und ab, sabbert, hat Stress. Spreche ich ihn über die Furbo an, ist die Reaktion gleich Null. Locken, säuseln – er ignoriert es.

So habe ich unsere Versuche in den letzten vier Wochen stets nach wenigen Minuten als gescheitert wieder abgestellt.

Fazit

Die Furbo ist eine gute Möglichkeit, die Hunde in Abwesenheit optisch zu überwachen. Sie ist leicht zu handhaben und intuitiv bedienbar.

Richtig aufgebaut und mit einem interessierten Hund schätze ich die Leckerchen-Funktion als gut ein, Voraussetzung ist allerdings, dass der Hund auf Leckerchen abfährt, was bei Charlie generell nicht der Fall ist.

Die Stimm-Übertragung war bei uns leider qualitativ schlecht, sowohl aus dem gleichen WLAN als auch aus dem Mobilfunknetz heraus. Vielleicht ein Grund, warum Charlie meine Ansprache ignoriert hat.

Pauschal kann ich die Furbo also nicht empfehlen, da Charlie aufgrund seiner Erblindung aber auch ein Sonderfall ist, möchte ich nicht ausschließen, dass es bei anderen Konstellationen zu Erfolgen führt.

Solltet Ihr, obwohl bei uns nicht alles rund gelaufen ist, Interesse an der Furbo haben, so können wir Euch einen Gutscheid-Code zur Verfügung stellen:

Coupon Code: dreipunktecharlie50

Link: https://bit.ly/2HrjGeg

 

 

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