Aufregende Zeiten! (Werbung)

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Die letzten Monate waren turbulent, die nächsten Monate werden es ebenso sein. Unser Kalender ist voll mit Terminen, Events und tollen Zeiten. Und Charlie ist mittendrin und schlägt sich wie ein Profi. Es ist wirklich unglaublich, wie anpassungsfähig er ist und wie entspannt er mittlerweile mit Veränderungen umgeht.

Camp Canis ruft

In knapp zwei Wochen ist es soweit: Camp Canis in der Wingst. Wir starten Samstag im Team „Schlammrabauken“ für AGILA und ich bin wahnsinnig aufgeregt. Denn im Gegensatz zu Hoope sind wir nicht in einem Handicap-Team, sondern laufen mit trainierten Sportlern und Hunden ohne Handicap. Ob wir da mithalten können?

Außerdem freue ich mich, viele tolle Blogger und Hunde wiederzusehen. Camp Canis ist nicht nur ein sportliches Event, sondern auch eines, das menschlich verbindet. Freitagabend werden wir sicherlich in einer tollen Gruppe zusammen essen gehen und Samstag nach dem Lauf werde ich meinen Adrenalin-Rausch hoffentlich in einer Gruppe strahlender Menschen abbauen können.

Für dieses Mal habe ich mir auch vorgenommen, die Matschlöcher nicht ganz so grimmig anzuschauen – drückt mir die Daumen, dass dieser Vorsatz umsetzbar ist.

 

Und dann: Endlich Urlaub

Von der Wingst aus geht es für uns in die Bretagne, an die Rosa Granitküste.

Auf diesen Urlaub freue ich mich seit Monaten. Mit Charlie am Meer toben, durch die Küstenlandschaft wandern und den Wind um die Nase wehen lassen. Eine Woche nur Charlie und Sandra. Gemeinsam neue Gegenden erkunden, Fisch essen, Möwen jagen, faul in der Gegend liegen.

Ein wenig aufgeregt bin ich allerdings auch, denn es ist mein erster Urlaub mit Charlie ganz alleine. Mit Lis war ich öfter alleine in Urlaub, das war nie ein Problem. Allerdings konnte ich Lis auch im Café anbinden und kurz auf Toilette gehen, ohne mir Sorgen machen zu müssen. Sie hat auf mich gewartet und derweil den Tisch verteidigt. Niemals hätte sie jemand mitnehmen können, niemals hätte sie diesen Platz ohne mich wieder verlassen.

Charlie ist so anders… Er geht jeden Schritt mit mir. Würde ich ihn anbinden, würde er alle Tricks anwenden, um mir trotzdem folgen zu können. Sich aus dem Geschirr winden oder den Tisch umwerfen und polternd bis zur Toilette hinter sich herziehen. Oder sich in das Kind am Nachbartisch verlieben und mich zurücklassen. Er würde alles tun, nur niemals entspannt auf mich warten. Wenn ich außerhalb seiner Wahrnehmung bin und er mich nicht mehr hören und riechen kann, wird er einfach nervös.

Hier werde ich also improvisieren müssen und evtl. Charlie dann mal alleine im Auto lassen müssen, wenn es das Wetter zulässt. Oder ihn kurzfristig bei netten Leuten am Nebentisch parken, das kann ja auch ganz kommunikativ sein.

Reisevorbereitungen

Wer mich kennt, ahnt, dass ich seit der Buchung versuche, alles perfekt zu organisieren. Wanderrouten sind geplant, die Strände auf Hunde-Tauglichkeit geprüft, hundefreundliche Restaurants gesucht und das Hotel mehrmals erinnert, dass ich mit Hund anreise und gerne ein Gartenzimmer hätte.

Außerdem habe ich Charlies Reiseapotheke samt Verbandszeug kontrolliert und aufgefüllt. Ich habe immer Schmerzmittel, Desinfektionsmittel, Wundheilsalbe, etwas gegen Durchfall und Übelkeit dabei. Außerdem ein fiebersenkendes Mittel und genug Verbandszeug, um ein ganzes Rudel wasserdicht zu umwickeln. Hundeschuhe in verschiedenen Größen, einen faltbaren Kragen, Augensalbe und falls er sich erkältet einen Loop.

Charlies Reisetasche

Schon die Hunde-Reiseapotheke hat bei uns einen stattlichen Umfang, der Rest von Charlies Gepäck ist allerdings auch nicht ohne:

Eine Decke für unser Zimmer, eine für unterwegs. Diverse Handtücher, seinen Bademantel, Ersatz-Leine und Halsband. Außerdem das Zuggeschirr samt Leine. Der Ball mit dem Glöckchen für den Strand, dass Schwimmspielzeug aus der AGILA-Box fürs Wasser.

Näpfe für Wasser und Futter, außerdem einen Napf für unterwegs und eine Wasserflasche. Seinen Impfausweis, einen Schutz gegen Ungeziefer und natürlich sein Futter und alle Zusätze.

Wenn ich mit Charlie reise, nimmt sein Gepäck meist mehr Umfang ein, als meines. Aber ihm soll es ja an nichts fehlen.

 

Vorbereitung auf das Ausland

Wir sind öfter in Italien unterwegs, aber in Frankreich war ich noch nie mit Hund. Ein Grund, sich vorab ausführlich zu informieren. Nicht nur über hundefreundliche Orte, sondern auch über Krankheiten und Gefahren.

In der Bretagne gibt es, wie überall, Zecken. Und mittlerweile auch Sandmücken, die Leishmaniose übertragen können. Also prüfte ich vorab, ob unser Halsband auch gegen Sandmücken wirksam ist (Ist es.). Und angeblich sollen auch Stechmücken in der Bretagne vorkommen, die Herzwürmer übertragen können. Hier schätzt mein Tierarzt allerdings das Risiko niedriger ein, als die Gabe einer Prophylaxe. Charlie hat einen Gendefekt, die PRA ist genetisch bedingt und somit ist unklar, ob es weitere genetische Defekte gibt. Die Prophylaxe gegen Herzwürmer soll man nicht bei Hunden mit z.B. dem MDR1-Gendefekt anwenden, da hier ein erhöhtes Risiko besteht. Wir werden folglich von der Prophylaxe absehen, besonders, weil angeblich das Risiko weiter im Süden Frankreichs höher ist.  

Außerdem habe ich mit eine Liste der Tierärzte in der Umgebung erstellt, damit ich im Notfall nicht lange suchen muss. Solche Maßnahmen beruhigen mich immer ungemein.

Und natürlich habe ich mein Schulfranzösisch aufgebessert, damit ich vor Ort fragen kann, ob ich meinen Hund mit ins Restaurant nehmen darf, ob es etwas Wasser für den Hund gibt und solche Dinge.

So vorbereitet habe ich ein gutes Gefühl und freue mich schon sehr auf die gemeinsame Auszeit.

Und sobald wir zurück sind, geht es für uns munter weiter, wir fahren auf unsere erste gemeinsame Tagung, machen im November nochmals einen kurzen Urlaub und werden insgesamt viel unterwegs sein.

Und einen Ausblick auf 2020 gibt es auch schon: Wenn wir so verrückt bleiben, nehmen wir an Camp Canis Usedom teil!

 

 

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