Summ, summ, summ…

Summ, summ, summ…

Für Charlie sind seine Pfoten doppelt wichtig: Er läuft auf Ihnen und nutzt sie zum Tasten des Wegs.
Ich bin immer bemüht, darauf zu achten, dass nichts Gefährliches – wie Scherben – auf seinem Weg liegt und er sich nicht verletzt. Das gelingt mir immer dann, wenn er nah bei mir geht oder angeleint ist.
Am Wochenende ist es mir leider nicht gelungen.

Freilauf auf der Wiese

Charlie war Sonntag ohne Leine auf einer Wiese bei meinen Eltern unterwegs und plötzlich hüpfte er steil nach oben und hinkte sofort danach.
Umgehend kontrollierte ich die Vorderpfote, konnte aber auf den ersten Blick nichts erkennen.
Ich untersuchte die Stelle der Wiese, auf der es passierte, fand aber nichts Offensichtliches.
Also verließen wie die Wiese und gingen auf den asphaltierten Weg, dort befreite ich die Pfote vorsichtig von Sand und Schmutz und sah sie mir genauer an.

Ein Häufchen Elend

Charlie saß auf dem Boden, die Pfote anklagen in die Höhe haltend und wimmerte schmerzerfüllt vor sich hin. Mit dem Rücken presste er sich feste gegen den Mann, die sich tröstend hinter ihn gehockt hatte. (So schön, dass Charlie Schutz bei ihm sucht!)
Ich kniete vor Charlie und tastete vorsichtig den Pfotenballen ab. Charlies Schmerzreaktion war deutlich, hier musste das Problem liegen.
Und endlich fand ich den Übeltäter!
Ein Bienenstachel direkt oberhalb des Pfotenballens in der dünnen, zarten Haut.
Charlie musste auf eine Biene getreten sein.

Sanft schob ich den Stachel mit dem Fingernagel aus der Haut, er war vollständig und die Giftblase erkennbar.
Charlie wimmerte weiter und ich war wirklich in Sorge. Hoffte, dass er nicht allergisch reagierte.

Die Heimfahrt

Von der Wiese aus machten wir uns direkt mit dem Auto auf den Heimweg zurück nach Köln, während der Fahrt kontrollierte ich immer wieder, ob die Pfote anschwoll oder Charlies Schleimhäute sich veränderten.
Er zog die Pfote immer wieder weg, jede Berührung war ihm unangenehm.
Innerlich ging ich die Optionen durch: Kühlen, Tierarzt, schmerzlindernde Salbe?
Doch es wurde keine Schwellung sichtbar und auch ansonsten zeigte Charlie keine Unauffälligkeiten: normaler Atem, rosa Schleimhäute, keine wahrnehmbare Veränderung seines Verhaltens.

Alles ist gut

Die Dauer der Fahrt sorgte wohl dafür, dass die Einstichstelle sich beruhigte, denn als wir ausstiegen, belastete Charlie die Pfote wieder ganz normal und zeigte keine Schmerzreaktion!
Wir freuten uns tatsächlich mit etwas Jubel darüber und Charlie ließ sich sofort von unserer Laune anstecken und wedelte aufgeregt mit uns.
Eine spätere Kontrolle zeigte weiterhin keine Schwellung und alles schien wieder vergessen.

Auch wenn es mir sehr nahe ging, dass Charlie herzerweichend wimmerte vor Schmerzen, ist alles nochmal gut gegangen und er ist heute wieder fit und munter.

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