Dreipunktecharlie

Ein Hund mit PRA

Autor: dreipunktecharlie (Seite 1 von 18)

Produkttest Furbo Hundekamera (Werbung)

Wir hatten die tolle Gelegenheit, die Furbo testen zu dürfen. Wie die Kamera funktioniert, wie ich sie bei uns etabliert habe und welchen Effekt sie hatte, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.

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Der „einfachste“ Hund, den ich je hatte

Über 3 Wochen sind Charlie und ich nun ohne Lis. Eine erkenntnisreiche Zeit, vor Allem, was Charlies Verhalten und sein Wesen angeht. Unser gemeinsames Leben ist so entspannt, wie ich es mir nur wünschen kann, er ist leichtführig, unkompliziert und total zugewandt. Obwohl Charlie blind ist, habe ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Hund ohne „Baustellen“.

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Die Ruhe nach dem Sturm

Lis ist seit über zwei Wochen nicht mehr bei uns. Eine traurige, aber auch interessante Zeit. Charlie zu beobachten, wie er sich als Einzelhund verhält, wie er mit mir umgeht und sich alles verändert – das lenkt mich auch ab.

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Wir werden uns wiedersehen

Wir werden uns wiedersehen,
vielleicht nur um zu verstehen,
dass das Leben an sich,
manche Wunde aufbricht,
ob du’s glaubst oder nicht,
ich vergesse dich nie.

Nie.

Nie.

(Selig, Songtext von „Wir werden uns wiedersehen“, © Universal Music Publishing Group)

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Cannabis als Behandlung von Epilepsie beim alten Hund? (Werbung)

Medizinisches Marihuana, Cannabis oder CBD – davon haben die meisten schon gehört. Ich hatte die vage Idee, dass es bei Menschen in der Krebstherapie, bei Schmerzen und palliativ eingesetzt wird. Dass es auch bei Hunden eingesetzt werden kann, war mir bis vor kurzem völlig neu und wie vielfältig die Behandlungsansätze sind, hat mich überrascht! Und so hat es sich ergeben, dass ich seit zwei Wochen CBD-Öl bei Lis anwende.

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Vom Wunsch nach Normalität

Ich bin generell ein Mensch, der versucht, Normalität aufrecht zu erhalten. In allen Lebensbereichen. Ob ich nun darauf beharre, dass Charlie trotz Blindheit ein normales Leben führen kann oder nach einem Rückschlag recht zügig wieder weiter mache – Normalität oder das Gefühl davon beruhigen mich. Was Charlie angeht, bin ich damit erfolgreich, was Lis angeht, derzeit nicht. Es fällt mir schwer zu schreiben, ich bin blockiert und manchmal ratlos.

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Eine verrückte Idee und vertauschte Rollen (Werbung)

Bereits im Oktober schrieb ich darüber: Charlie und ich laufen gemeinsam und werden in 2019 an zwei Canicross-Veranstaltungen teilnehmen. Was seitdem geschehen ist, wie sehr sich die Ereignisse überschlagen haben und welche vertauschten Rollen Charlie und ich nun einnehmen, davon berichte ich Euch in diesem Beitrag.

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Be brave when you are scared

Zu meinem Geburtstag bekam ich einen Anhänger mit einer Gravur, die unter anderem sagt: „Be brave when you are scared.“ Und nichts ist treffender im Moment. Lis‘ Zustand ist stabil, aber nicht gut. Es kommt mir so vor, als würden wir ihr beim Sterben zusehen. Und nicht wirklich helfen können. Das einzugestehen fällt mir schwer. Wir können es ihr leichter machen, aber mehr auch nicht. Sie ist alt, sie ist krank und ihre Freuden minimieren sich auf Fressen und Kuscheln. Ein Grund, weshalb ich derzeit so wenig schreibe. Alles, das wir erleben, wird von Lis‘ Zustand überschattet. Habe ich Spaß mit Charlie, liegt derweil Lis alleine zu Hause. Mache ich Unfug mit Charlie, steht Lis daneben, will mitmachen und kann es einfach nicht mehr. Einfachste Tricks führen dazu, dass sie das Gleichgewicht verliert und umfällt.

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Charlie kann alles!

Wir haben eine aufregende Zeit hinter uns: Umbau eines Gebäudeteils mit richtiger Baustelle, Umzug des Büros in diesen neuen Teil und ein paar Tage Entspannung in Italien. Und wie sollte es anders sein: Charlie war immer mittendrin. Und er hat es gemeistert wie ein Profi!

Ich muss mir manchmal selber ins Gedächtnis rufen, dass Charlie blind ist. Denn er bewegt sich, als würde er sehen. Wir haben in unserem Unternehmen in den vergangenen Wochen einen Gebäudeteil umgebaut, in diesen unsere Büros umgezogen und damit verbunden vom Rohbauzustand bis hin zu einem wilden Gewusel diverser Gewerke von Handwerkern alles erlebt. Wann immer ich die Baustelle besichtigt habe, war Charlie dabei. Schließlich ist er hier der Bürohund und muss alles kontrollieren. Einmal habe ich versucht, ihn außen vor zu lassen, da hat er sich selber die Türe geöffnet um mir zu folgen. Hütetier mit Kontrollzwang eben.

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Blinder Wahnsinn?

Canicross. Ein Geländelauf, bei dem Mensch und Hund mit einer Leine verbunden sind und offroad laufen. Klingt für mich anstrengend, schon beim Lesen. Die Idee, das mit einem blinden Hund zu machen, ist wahrscheinlich purer Wahnsinn. Und deshalb passt es so gut zu mir und Charlie…

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