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Ein Hund mit PRA

Kategorie: PRA Erkrankung (Seite 1 von 4)

Krankheitsbild, Erscheinungen, Auswirkungen – aber immer laienhaft, nicht medizinisch fundiert!

Charlie kann alles!

Wir haben eine aufregende Zeit hinter uns: Umbau eines Gebäudeteils mit richtiger Baustelle, Umzug des Büros in diesen neuen Teil und ein paar Tage Entspannung in Italien. Und wie sollte es anders sein: Charlie war immer mittendrin. Und er hat es gemeistert wie ein Profi!

Ich muss mir manchmal selber ins Gedächtnis rufen, dass Charlie blind ist. Denn er bewegt sich, als würde er sehen. Wir haben in unserem Unternehmen in den vergangenen Wochen einen Gebäudeteil umgebaut, in diesen unsere Büros umgezogen und damit verbunden vom Rohbauzustand bis hin zu einem wilden Gewusel diverser Gewerke von Handwerkern alles erlebt. Wann immer ich die Baustelle besichtigt habe, war Charlie dabei. Schließlich ist er hier der Bürohund und muss alles kontrollieren. Einmal habe ich versucht, ihn außen vor zu lassen, da hat er sich selber die Türe geöffnet um mir zu folgen. Hütetier mit Kontrollzwang eben.

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Rabenschwarze Nacht – Charlies PRA-Status (WERBUNG)

Vor kurzem habe ich darüber berichtet, wie ich Charlie auf einen Tierarzt-Besuch vorbereite. Aus gutem Grund, denn der Termin in einer Tieraugenpraxis war schon gebucht. Ich wollte eine Status-Ermittlung zur Charlies Progressiver Retina Atrophie und seine Augen nochmals fachkundig prüfen lassen. In dieser Woche fand der langfristig geplante Termine nun statt und brachte für mich gute Erkenntnisse.

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Der „richtige“ Umgang mit dem blinden Hund

Hunde mit einer später erworbenen Erblindung sind „komplett auf die Hilfe des Menschen angewiesen“, „brauchen oft Jahre, um das Defizit auszugleichen“ und der Halter sollte nur „für Spaziergänge nur 2 – 3 feste Wege wählen“. Worte einer Hundeschule, die nach den Leitlinien eines TV-bekannten Trainers arbeitet und sich auch nach diesem benennt.

Andere empfehlen bei entgegen kommenden Menschen: „Führen Sie den Hund dicht bei sich und rufen Sie gegebenenfalls der Person zu: „Bitte Abstand halten!“.“ Wieder andere raten, einen blinden Hund nicht alleine zu halten, ein Leithund sei unabdingbar. Eine große Versicherung rät, Schlaf- und Futterplätze mit Duftölen zu versehen, damit der Hund diese Plätze findet. Und ich soll „an Familienmitgliedern und anderen Tieren im Haushalt ein Glöckchen befestigen, damit der Hund weiß, wo sich seine Familie bzw. sein Rudel gerade aufhält.“.

Ich schwanke immer noch zwischen Lachen und Weinen ob dieser Ratschläge.  Weiterlesen

PRA – Eine Zwischenbilanz

Diese Woche wurde bei dem Hund einer Blogger-Kollegin ebenso eine Progressive Retinaatrophie (PRA) diagnostiziert, wie bei Charlie. In dem kurzen Austausch, den wir dazu hatten, stelle ich fest, dass die PRA heute nicht mehr so dominant meine Blogbeiträge und auch nicht mehr so unser Leben beeinflusst. Sie ist da, Charlie lebt damit, wir lachen über kleine Unfälle und ich bin unfassbar stolz darauf, wie Charlie die Erblindung meistert. Aber welcher Hundehalter ist nicht stolz auf seinen Hund? Zeit also für eine Zwischenbilanz. Wie haben sich Charlies Augen verändert? Wie kommen wir zurecht? Wie hat er den Umzug in eine neue Umgebung gemeistert? Wie findet er sich an unbekannten Orten zurecht?

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„Geht es Charlie gut?“

Manchmal denke ich, ich bin eine sprichwörtliche „Rabenmutter“. Weil Charlies Unfälle und Unzulänglichkeiten für mich so normal geworden sind, sind sie für mich schon wieder vergessen, sobald sie passiert sind. Bis mich jemand mit der Nase darauf stößt… Weiterlesen

Alte Verhaltensmuster und ein paar Höhen

Charlies nervöses Verhalten ist wieder da. Aargh! Er ist wieder nervös, manchmal extrem unsicher und zeigt Verhaltensmuster, die ich schon längst als überholt angesehen hatte. Und das ausgerechnet in Situationen, in denen es offensichtlich keinen Anlass dafür gibt. In den letzten zwei Wochen habe ich somit wieder verstärkt beobachtet und analysiert. Was sind die Auslöser? Wie kann ich dagegen arbeiten?

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Zwei Sonderfelle

12 Jahre mit Lis, fast 3 Jahre mit Charlie. Manchmal kann ich es nicht glauben, wie schnell die Zeit vergeht! Lis kam im September 2005 zu mir, Charlie im November 2014. Der Jahrestag von Lis brachte mich diese Woche dazu, unsere gemeinsame Zeit Revue passieren zu lassen. E-LI-SA-BETH, Ratte, Mucki, Achmed (the dead terrorist), ma petite. „Die Queen“ oder auch „Queen Mum“, taube Nuss – Lis hat im Laufe der Jahre für nahezu jede Verhaltensweise einen Spitznamen bekommen. Und Charlie ist auf dem besten Wege, ihr in diesem Fall in nichts nachzustehen.

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Gewitter-Rückfall

Bei den Unwettern der letzten Wochen war ich stolz auf Charlie. Sehr stolz. Er hat kaum noch auf die Gewitter reagiert, war bei Blitz und Donner nahezu entspannt.  Wir haben seit Monaten nicht mehr gepuckt oder sonstige Maßnahmen ergriffen, weil es keinen Anlass dazu gab. Charlie hat während der letzten Gewitter zwar ab und an den Kopf gehoben, ist mal aufgestanden und hat sich eine Bestätigung bei mir geholt, dass die Welt nicht untergeht, aber er war nicht mehr massiv gestresst.  Bis Samstag. Samstagnacht hatten wir ein sehr kräftiges Gewitter und Charlie ist wieder in alte Muster verfallen…

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Wie orientiert der sich?

In der letzten Zeit passiert es öfter, dass Menschen Charlies Erblindung in Frage stellen oder hinterfragen. Klar, ich staune manchmal selbst, wie agil und lebenslustig er ist, aber nur, weil man ihm die PRA nicht direkt ansieht, muss man die Erkrankung doch nicht gleich in Frage stellen. Nicht falsch verstehen, ich gehe nicht hausieren und posaune es überall heraus. Aber es gibt in unserem Umfeld Menschen, die von der Erkrankung wissen, die Charlie ab und an sehen und es irgendwie nicht glauben wollen. Die Fragen stellen: „Wie orientiert er sich denn, wenn er nichts sieht? Dann kann er den Ball doch eigentlich nicht finden?“ und ähnlich. Und damit sind wir nicht alleine, wie ich kürzlich heraus fand…

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Charlie und das Fahrradfahren

Am Wochenende hatten wir einen Anflug von Frühling. Endlich mal kein Dauerregen, sondern sogar ein paar Sonnenstrahlen tagsüber. Dazu keine frostigen Temperaturen. Ein willkommener Anlass, wieder mehr Zeit als üblich draußen zu verbringen! So gingen wir Samstags eine große Morgenrunde, auf der Lis aber Probleme mit der Motorik zeigte. Nach einer Dreiviertelstunde brachen wir ab, da die Arthrose ihr offensichtlich Schmerzen verursachte und sie nicht „rund“ lief.   Weiterlesen

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