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Ein Hund mit PRA

Kategorie: Unser Rudel (Seite 1 von 15)

allgemeine Infos, Gedanken, Erlebnisse

Camp Canis Hoope – mein blinder Superheld!

Wir haben uns in den Wahnsinn von Camp Canis gestürzt! Ich erkältet, nicht fit, Charlie gut gelaunt und ahnungslos. Schon beim Aufstehen morgens kamen Zweifel: Es war kalt, ich hatte nicht gut geschlafen und hustete mir die Seele aus dem Leib. Außerdem bekam ich kurzfristig doch Zweifel, ob ich in der Lage wäre, meinen Blindfisch unverletzt durch den Parcours zu lotsen.

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Die Ruhe nach dem Sturm

Lis ist seit über zwei Wochen nicht mehr bei uns. Eine traurige, aber auch interessante Zeit. Charlie zu beobachten, wie er sich als Einzelhund verhält, wie er mit mir umgeht und sich alles verändert – das lenkt mich auch ab.

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Wir werden uns wiedersehen

Wir werden uns wiedersehen,
vielleicht nur um zu verstehen,
dass das Leben an sich,
manche Wunde aufbricht,
ob du’s glaubst oder nicht,
ich vergesse dich nie.

Nie.

Nie.

(Selig, Songtext von „Wir werden uns wiedersehen“, © Universal Music Publishing Group)

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Cannabis als Behandlung von Epilepsie beim alten Hund? (Werbung)

Medizinisches Marihuana, Cannabis oder CBD – davon haben die meisten schon gehört. Ich hatte die vage Idee, dass es bei Menschen in der Krebstherapie, bei Schmerzen und palliativ eingesetzt wird. Dass es auch bei Hunden eingesetzt werden kann, war mir bis vor kurzem völlig neu und wie vielfältig die Behandlungsansätze sind, hat mich überrascht! Und so hat es sich ergeben, dass ich seit zwei Wochen CBD-Öl bei Lis anwende.

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Vom Wunsch nach Normalität

Ich bin generell ein Mensch, der versucht, Normalität aufrecht zu erhalten. In allen Lebensbereichen. Ob ich nun darauf beharre, dass Charlie trotz Blindheit ein normales Leben führen kann oder nach einem Rückschlag recht zügig wieder weiter mache – Normalität oder das Gefühl davon beruhigen mich. Was Charlie angeht, bin ich damit erfolgreich, was Lis angeht, derzeit nicht. Es fällt mir schwer zu schreiben, ich bin blockiert und manchmal ratlos.

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Be brave when you are scared

Zu meinem Geburtstag bekam ich einen Anhänger mit einer Gravur, die unter anderem sagt: „Be brave when you are scared.“ Und nichts ist treffender im Moment. Lis‘ Zustand ist stabil, aber nicht gut. Es kommt mir so vor, als würden wir ihr beim Sterben zusehen. Und nicht wirklich helfen können. Das einzugestehen fällt mir schwer. Wir können es ihr leichter machen, aber mehr auch nicht. Sie ist alt, sie ist krank und ihre Freuden minimieren sich auf Fressen und Kuscheln. Ein Grund, weshalb ich derzeit so wenig schreibe. Alles, das wir erleben, wird von Lis‘ Zustand überschattet. Habe ich Spaß mit Charlie, liegt derweil Lis alleine zu Hause. Mache ich Unfug mit Charlie, steht Lis daneben, will mitmachen und kann es einfach nicht mehr. Einfachste Tricks führen dazu, dass sie das Gleichgewicht verliert und umfällt.

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Blinder Wahnsinn?

Canicross. Ein Geländelauf, bei dem Mensch und Hund mit einer Leine verbunden sind und offroad laufen. Klingt für mich anstrengend, schon beim Lesen. Die Idee, das mit einem blinden Hund zu machen, ist wahrscheinlich purer Wahnsinn. Und deshalb passt es so gut zu mir und Charlie…

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Die Gewitter schwächen ab

Nachdem Lis zwei heftige Krampfanfälle hatte, habe ich natürlich alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Ursache zu finden und bekämpfen zu können. Die letzte Woche war geprägt von Gesprächen, Tierarzt-Besuchen, Recherchen und Sorgen. Zum Glück ist Lis mittlerweile stabil und hatte bisher (*Klopf auf Holz*) nur kleinere Anfälle. Die mit Sicherheit nicht schön für sie sind, aber von außen betrachtet einen erträglichen Eindruck machen.

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Gewitter im Kopf

Lis hatte am Wochenende Krampfanfälle. Richtig heftige mit Orientierungsverlust, Lösen ohne Kontrolle, blutig gebissener Zunge und fast katatonischen Zuständen danach. Eine Odyssee für alle Beteiligten. Ihre Schreie werde ich wohl nie mehr aus dem Ohr bekommen und was Tierkliniken angeht bin ich auch eine Erfahrung reicher.

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Was ich Charlie nicht geben kann

Unser FT-F war vergangene Woche in Berlin und somit mehrere Tage nicht zu Hause. Lis und ich haben damit weniger ein Problem, wir vermissen ihn, genießen aber auch die Zeit für uns alleine. Ganz anders Charlie! Die Abwesenheit des Mannes im Haus stresst ihn regelrecht und die wörtliche Suche nach ihm gehört zu Charlies täglichen Aufgaben.

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