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Ein Hund mit PRA

Eine verrückte Idee und vertauschte Rollen (Werbung)

Bereits im Oktober schrieb ich darüber: Charlie und ich laufen gemeinsam und werden in 2019 an zwei Canicross-Veranstaltungen teilnehmen. Was seitdem geschehen ist, wie sehr sich die Ereignisse überschlagen haben und welche vertauschten Rollen Charlie und ich nun einnehmen, davon berichte ich Euch in diesem Beitrag.

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Be brave when you are scared

Zu meinem Geburtstag bekam ich einen Anhänger mit einer Gravur, die unter anderem sagt: „Be brave when you are scared.“ Und nichts ist treffender im Moment. Lis‘ Zustand ist stabil, aber nicht gut. Es kommt mir so vor, als würden wir ihr beim Sterben zusehen. Und nicht wirklich helfen können. Das einzugestehen fällt mir schwer. Wir können es ihr leichter machen, aber mehr auch nicht. Sie ist alt, sie ist krank und ihre Freuden minimieren sich auf Fressen und Kuscheln. Ein Grund, weshalb ich derzeit so wenig schreibe. Alles, das wir erleben, wird von Lis‘ Zustand überschattet. Habe ich Spaß mit Charlie, liegt derweil Lis alleine zu Hause. Mache ich Unfug mit Charlie, steht Lis daneben, will mitmachen und kann es einfach nicht mehr. Einfachste Tricks führen dazu, dass sie das Gleichgewicht verliert und umfällt.

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Charlie kann alles!

Wir haben eine aufregende Zeit hinter uns: Umbau eines Gebäudeteils mit richtiger Baustelle, Umzug des Büros in diesen neuen Teil und ein paar Tage Entspannung in Italien. Und wie sollte es anders sein: Charlie war immer mittendrin. Und er hat es gemeistert wie ein Profi!

Ich muss mir manchmal selber ins Gedächtnis rufen, dass Charlie blind ist. Denn er bewegt sich, als würde er sehen. Wir haben in unserem Unternehmen in den vergangenen Wochen einen Gebäudeteil umgebaut, in diesen unsere Büros umgezogen und damit verbunden vom Rohbauzustand bis hin zu einem wilden Gewusel diverser Gewerke von Handwerkern alles erlebt. Wann immer ich die Baustelle besichtigt habe, war Charlie dabei. Schließlich ist er hier der Bürohund und muss alles kontrollieren. Einmal habe ich versucht, ihn außen vor zu lassen, da hat er sich selber die Türe geöffnet um mir zu folgen. Hütetier mit Kontrollzwang eben.

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Blinder Wahnsinn?

Canicross. Ein Geländelauf, bei dem Mensch und Hund mit einer Leine verbunden sind und offroad laufen. Klingt für mich anstrengend, schon beim Lesen. Die Idee, das mit einem blinden Hund zu machen, ist wahrscheinlich purer Wahnsinn. Und deshalb passt es so gut zu mir und Charlie…

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Rabenschwarze Nacht – Charlies PRA-Status (WERBUNG)

Vor kurzem habe ich darüber berichtet, wie ich Charlie auf einen Tierarzt-Besuch vorbereite. Aus gutem Grund, denn der Termin in einer Tieraugenpraxis war schon gebucht. Ich wollte eine Status-Ermittlung zur Charlies Progressiver Retina Atrophie und seine Augen nochmals fachkundig prüfen lassen. In dieser Woche fand der langfristig geplante Termine nun statt und brachte für mich gute Erkenntnisse.

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Die Gewitter schwächen ab

Nachdem Lis zwei heftige Krampfanfälle hatte, habe ich natürlich alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Ursache zu finden und bekämpfen zu können. Die letzte Woche war geprägt von Gesprächen, Tierarzt-Besuchen, Recherchen und Sorgen. Zum Glück ist Lis mittlerweile stabil und hatte bisher (*Klopf auf Holz*) nur kleinere Anfälle. Die mit Sicherheit nicht schön für sie sind, aber von außen betrachtet einen erträglichen Eindruck machen.

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Gewitter im Kopf

Lis hatte am Wochenende Krampfanfälle. Richtig heftige mit Orientierungsverlust, Lösen ohne Kontrolle, blutig gebissener Zunge und fast katatonischen Zuständen danach. Eine Odyssee für alle Beteiligten. Ihre Schreie werde ich wohl nie mehr aus dem Ohr bekommen und was Tierkliniken angeht bin ich auch eine Erfahrung reicher.

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Vorbereitung auf den Tierarzt-Besuch (WERBUNG)

„Wie ist das eigentlich für Charlie, wenn er beim Tierarzt ist und von fremden Händen berührt und untersucht wird?“ – diese Frage stellte mir neulich in einem Gespräch Hannah und war somit der Auslöser für diesen Beitrag, denn es ist tatsächlich so, dass ich mit Charlie und Lis regelmäßig trainiere, sich am ganzen Körper anfassen und untersuchen zu lassen.

Unsere Grundvoraussetzungen: Lis ist eine rumänische Mischlingshündin, die seit 2005 bei mir ist und mittlerweile das hohe Alter von 15 – 16 Jahren erreicht hat. Altersbedingt hört sie nicht mehr und hat leichte Einschränkungen wie Arthrose und Zahnstein.

Charlie ist ca. 2013 geboren, zog 2014 bei mir ein und seit Ende 2015 liegt uns seine Diagnose vor: PRA (Progressive Retinaatrophie). Die PRA ist eine genetisch bedingte Erblindung, die nicht heilsam ist und binnen 3 – 6 Jahren zu einer vollständigen Erblindung führt. Charlie war zum Zeitpunkt der Diagnose schon nachtblind, das war auch der Auslöser für eine umfangreiche Untersuchung seiner Augen, er befindet sich derzeit im Endstadium. Die Erblindung führt dazu, dass er in manchen Situationen eine besondere Führung oder Behandlung benötigt, wie eben während einer Untersuchung.

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Was ich Charlie nicht geben kann

Unser FT-F war vergangene Woche in Berlin und somit mehrere Tage nicht zu Hause. Lis und ich haben damit weniger ein Problem, wir vermissen ihn, genießen aber auch die Zeit für uns alleine. Ganz anders Charlie! Die Abwesenheit des Mannes im Haus stresst ihn regelrecht und die wörtliche Suche nach ihm gehört zu Charlies täglichen Aufgaben.

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Zu wenig zugetraut

Ja, ich gestehe: Ich traue meinen Hunden manchmal viel zu wenig zu. Unser Urlaub in der Schweiz hat mir das mal wieder klar vor Augen geführt. Lis ist nämlich in Wirklichkeit eine Bergziege und Charlie ein Hochleistungssportler.

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